Informationen für Eltern

Die Sozialmedizinische Nachsorge ist nach § 43 Abs. 2 SGBV seit September 2005 gesetzliche Leistung der Krankenkasse.

Dadurch haben Familien mit chronisch kranken Kindern und Frühgeburten nach einem stationären Aufenthalt die Möglichkeit Nachsorgeleistungen stundenweise zu Hause zu beantragen.

Die Nachsorgeleistung umfasst dabei maximal 20 Nachsorgeeinheiten (entspricht 20 Stunden) die individuell verwendet werden (Pflege, Behördengänge, Gespräche usw.).

In Einzelfällen ist nach Rücksprache mit dem Kinderarzt eine Verlängerung von maximal 10 Nachsorgeeinheiten möglich.

Die Übernahme von Einheiten durch die Krankenkasse erfolgt aufgrund eines Kriterienkataloges.

Liegen bei einem Kind bestimmte Kriterien nicht vor aber ist dennoch ein Bedarf an Nachsorge gegeben, so können die Einheiten über Spenden finanziert werden.